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Wissen · Lexikon

Dämmstoff-Lexikon A–Z

105 Fachbegriffe rund um Dämmung, Dämmstoffe, Bauphysik und Förderung, kurz und verständlich erklärt vom Fachhandel in Walldorf.

Ausführlich erklärt finden Sie die Themen auf unseren Seiten zu Fassadendämmung, Dachdämmung, Kellerdämmung und Förderung. Die passende Dämmstärke für Ihr Bauteil berechnet der Konfigurator.

A

Abdichtung
Schicht, die ein Bauteil vor Wasser schützt, etwa Bitumen- oder Kunststoffbahnen auf dem Flachdach oder die Abdichtung erdberührter Kellerwände. Sie muss intakt sein, bevor eine Perimeterdämmung aufgebracht wird. Mehr →
Anputzleiste
Profil mit Dichtband und Gewebelasche, das den Putz- oder WDVS-Anschluss an Fenster- und Türrahmen schlagregendicht und rissfrei macht. Mehr →
Anschlusskleber
Dauerelastischer Kleber aus der Kartusche, mit dem Dampfbremsen luftdicht an Mauerwerk, Giebel, Pfetten und Durchdringungen angeschlossen werden. Mehr →
Armierungsgewebe
Glasfasergewebe, das in den Armierungsmörtel eingebettet wird und Spannungen im Putz aufnimmt. Die Bahnen werden an den Stößen mindestens 10 cm überlappt. Mehr →
Armierungsmörtel
Mörtel für die Armierungsschicht eines WDVS, in den das Gewebe eingebettet wird. Bei vielen Systemen dient derselbe Mörtel auch zum Kleben der Dämmplatten. Mehr →
Aufbauhöhe
Gesamtdicke aller Schichten eines Fußbodens, also Ausgleich, Dämmung, Trittschall, Estrich und Belag. Sie entscheidet, ob Türen, Treppen und Anschlüsse noch passen. Mehr →
Aufsparrendämmung
Durchgehende Dämmschicht oberhalb der Sparren, meist bei einer Neueindeckung des Dachs. Bauphysikalisch günstig, weil die Sparren keine Wärmebrücke bilden. Mehr →
Ausgleichsdämmung
Dämmschicht oder gebundene Schüttung auf dem Rohboden, die Rohre und Kabel überdeckt und eine ebene, tragfähige Fläche für die weiteren Schichten schafft. Mehr →
Außendämmung
Dämmung auf der kalten Außenseite eines Bauteils, zum Beispiel ein WDVS. Bauphysikalisch meist einfacher als eine Innendämmung, weil die Wand warm bleibt. Mehr →

B

BAFA
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Es bewilligt die Zuschüsse der BEG-Einzelmaßnahmen, also auch die Förderung von Dämmmaßnahmen an Fassade, Dach und Keller. Mehr →
Baubegleitung
Fachliche Begleitung einer Sanierung durch einen Energieeffizienz-Experten, von der Planung bis zur Abnahme. Bei der BEG wird sie zusätzlich gefördert. Mehr →
BEG
Bundesförderung für effiziente Gebäude. Förderprogramm des Bundes mit Zuschüssen und Krediten für die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Mehr →
BEG-Einzelmaßnahmen
Teil der BEG für einzelne Maßnahmen wie die Dämmung von Fassade, Dach oder Kellerdecke. Gefördert wird, wenn die technischen Mindestanforderungen, vor allem die U-Werte, eingehalten sind. Mehr →
Blower-Door-Test
Messung der Luftdichtheit eines Gebäudes mit Unter- und Überdruck. Der Test zeigt Leckagen in Dampfbremse und Anschlüssen, bevor die Innenverkleidung geschlossen wird. Mehr →
Bodenplatte
Tragende Betonplatte eines Gebäudes ohne Keller. Gedämmt wird darunter mit lastabtragenden Platten oder darüber unter dem Estrich. Mehr →
Brandriegel
Umlaufender Streifen aus nicht brennbarer Mineralwolle in EPS-Fassaden mit mehr als 10 cm Dämmdicke. Er bremst die Ausbreitung eines Feuers über die Fassade. Lage und Anzahl gibt die Systemzulassung vor. Mehr →

D

DAA
Anwendungskurzzeichen nach DIN 4108-10 für Dämmstoffe außen unter der Abdichtung, typisch auf dem Flachdach. Zusätze wie dh oder ds stehen für hohe bzw. sehr hohe Druckbelastbarkeit. Mehr →
Dämmkeil
Keilförmig auslaufende Dämmplatte, die bei einer Innendämmung an einbindenden Innenwänden und Decken die Wärmebrücke entschärft. Mehr →
Dämmstärke
Dicke der Dämmschicht in Zentimetern. Sie hängt von der Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs und vom angestrebten U-Wert ab. Unser Konfigurator rechnet sie für Ihr Bauteil aus. Mehr →
Dampfbremse
Folie oder Bahn auf der warmen Raumseite der Dämmung, die das Eindringen von Wasserdampf in die Konstruktion begrenzt. Sie muss an allen Stößen und Anschlüssen luftdicht verklebt sein. Mehr →
Dampfsperre
Bahn mit sehr hohem Diffusionswiderstand, die praktisch keinen Wasserdampf durchlässt (sd-Wert ab 1.500 m). Typisch unter der Dämmung von Flachdächern. Mehr →
DEO
Anwendungskurzzeichen nach DIN 4108-10 für Dämmung innen über der Bodenplatte oder Decke unter Estrich ohne Schallschutzanforderung. Mehr →
DES
Anwendungskurzzeichen nach DIN 4108-10 für Dämmung unter Estrich mit Schallschutzanforderung, also Trittschalldämmplatten. Mehr →
Diffusionsoffen
Eigenschaft von Baustoffen und Bahnen mit niedrigem sd-Wert, die Wasserdampf gut durchlassen. Diffusionsoffene Aufbauten können Feuchte nach außen oder innen abgeben.
DIN 4108
Normenreihe „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden“. Sie regelt unter anderem den Mindestwärmeschutz, den Feuchteschutz und die Anwendungsgebiete von Dämmstoffen.
Druckfestigkeit
Belastbarkeit eines Dämmstoffs, angegeben in kPa bei 10 % Stauchung. Wichtig unter Estrich, unter Bodenplatten und auf begehbaren Flachdächern. Mehr →
Dynamische Steifigkeit
Kennwert von Trittschalldämmplatten in MN/m³. Je kleiner der Wert, desto besser entkoppelt die Platte den Estrich und desto weniger Trittschall dringt nach unten. Mehr →

E

Effizienzhaus
Förderstandard der BEG für Gebäude, die als Ganzes saniert werden. Die Zahl, etwa Effizienzhaus 55, beschreibt den Energiebedarf im Verhältnis zu einem Referenzgebäude. Mehr →
Einblasdämmung
Lose Dämmstoffe wie Granulat oder Flocken, die mit einer Maschine in Hohlräume eingeblasen werden, etwa bei der Kerndämmung oder in Holzbalkendecken. Mehr →
Energieausweis
Dokument über die energetische Qualität eines Gebäudes. Er ist bei Verkauf und Vermietung vorzulegen und zeigt Energiebedarf oder -verbrauch.
Energieeffizienz-Experte
Energieberater aus der Expertenliste des Bundes. Für die BEG-Förderung von Dämmmaßnahmen muss er die Maßnahme planen und die Umsetzung bestätigen. Mehr →
EPS
Expandiertes Polystyrol, im Alltag oft Styropor genannt. Leichter, preiswerter Hartschaum, als weiße Platte (WLS 035 bis 040) oder grau mit Graphit (WLS 031 bis 032). Standard im WDVS. Mehr →
Estrich
Lastverteilende Schicht aus Zement oder Calciumsulfat auf der Dämmung. Er trägt den Bodenbelag und nimmt bei einer Fußbodenheizung die Heizrohre auf. Mehr →
Euroklasse
Brandklasse nach DIN EN 13501-1. A1 und A2 gelten als nicht brennbar, B und C als schwer entflammbar, D und E als normal entflammbar. EPS ist zum Beispiel Euroklasse E, Steinwolle A1.

F

Fachwerk
Holzskelettbauweise mit ausgefachten Feldern. Bei der Dämmung kommt meist nur eine diffusionsoffene, kapillaraktive Innendämmung in Frage, damit das Holz trocken bleibt. Mehr →
Fassadendämmung
Dämmung der Außenwand, meist als Wärmedämm-Verbundsystem, bei zweischaligem Mauerwerk als Kerndämmung oder als vorgehängte hinterlüftete Fassade. Mehr →
Feuchteschutz
Schutz von Bauteilen vor Tauwasser und Feuchteschäden. Er wird nach DIN 4108-3 nachgewiesen und ist bei Innendämmung und Dach besonders wichtig. Mehr →
Flachdach
Dach mit sehr geringer Neigung. Gedämmt wird meist als Warmdach unter der Abdichtung oder als Umkehrdach mit XPS über der Abdichtung. Mehr →
Fußbodenheizung
Heizrohre im Estrich, die den Raum über den Boden erwärmen. Darunter braucht es Systemplatten oder Tackerfolie und eine ausreichende Wärmedämmung. Mehr →

G

Gefälledämmung
Keilförmig zugeschnittene Dämmplatten, die auf dem Flachdach ein Gefälle zu den Abläufen herstellen, damit kein Wasser stehen bleibt. Mehr →
GEG
Gebäudeenergiegesetz. Es regelt die energetischen Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäude, unter anderem Mindest-U-Werte bei der Erneuerung von Bauteilen (Anlage 7). Mehr →
Glaswolle
Mineralwolle aus Altglas und Quarzsand. Leicht, elastisch und nicht brennbar, typisch als Klemmfilz zwischen den Sparren oder als Rolle auf der obersten Geschossdecke. Mehr →

H

Hinterlüftung
Belüftete Luftschicht hinter der Dacheindeckung oder einer vorgehängten Fassade. Sie führt Feuchte ab und schützt die Dämmung. Mehr →
Holzbalkendecke
Decke aus Holzbalken mit Füllung und Belag. Bei ihrer Dämmung gehört eine Dampfbremse auf die warme Seite, damit kein Tauwasser im Holz entsteht. Mehr →
Holzfaserdämmung
Dämmstoff aus Holzfasern. Er speichert viel Wärme, verbessert den sommerlichen Hitzeschutz und ist diffusionsoffen. Die Wärmeleitfähigkeit liegt je nach Produkt bei etwa 0,036 bis 0,046 W/(m·K). Mehr →
Hydrophobierung
Wasserabweisende Ausrüstung von Dämmstoffen und Putzen. Einblasdämmstoffe für die Kerndämmung sind zum Beispiel hydrophobiert. Mehr →

I

Innendämmung
Dämmung auf der Raumseite der Außenwand, wenn die Fassade erhalten bleiben soll. Kapillaraktive Systeme aus Kalziumsilikat, Mineraldämmplatten oder Holzfaser sind dafür bewährt. Mehr →
iSFP
Individueller Sanierungsfahrplan. Ein Energieberater zeigt darin Schritt für Schritt, wie ein Haus saniert werden kann. Bei den BEG-Einzelmaßnahmen bringt er einen Förderbonus. Mehr →

K

Kalziumsilikatplatte
Mineralische, nicht brennbare Platte mit hoher Kapillaraktivität. Sie nimmt Feuchte auf, gibt sie wieder ab und hemmt Schimmel. Klassiker für die Innendämmung im Altbau. Mehr →
Kapillaraktiv
Eigenschaft von Baustoffen, Feuchte über feine Poren zu verteilen und wieder abzugeben. Darauf beruhen moderne Innendämmsysteme ohne Dampfbremse. Mehr →
Kellerdeckendämmung
Dämmplatten an der Unterseite der Decke zum unbeheizten Keller. Die Maßnahme ist schnell erledigt und sorgt für spürbar wärmere Fußböden im Erdgeschoss. Mehr →
Kerndämmung
Füllung der Luftschicht zwischen Innen- und Außenschale eines zweischaligen Mauerwerks mit Einblasdämmstoff. Die Fassade bleibt dabei unverändert. Mehr →
KfW
Förderbank des Bundes. Sie vergibt im Rahmen der BEG vor allem Kredite, etwa für Sanierungen zum Effizienzhaus. Mehr →
Klebemörtel
Mörtel, mit dem Dämmplatten auf den Untergrund geklebt werden, beim WDVS meist im Randwulst-Punkt-Verfahren oder vollflächig. Mehr →
Klemmfilz
Elastische Dämmrolle aus Mineralwolle, die sich zwischen den Sparren festklemmt. Schnell verlegt, ohne zusätzliche Befestigung. Mehr →
Konterlattung
Latten, die parallel zu den Sparren auf der Unterdeckung liegen. Sie schaffen die Hinterlüftungsebene unter der Dacheindeckung. Mehr →

L

Laibung
Seitliche und obere Fläche von Fenster- und Türöffnungen. Bei WDVS und Innendämmung wird sie mitgedämmt, sonst entsteht dort eine Wärmebrücke. Mehr →
Lambda-Wert (λ)
Andere Bezeichnung für die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffs in W/(m·K). Je kleiner λ, desto besser dämmt das Material und desto dünner kann die Dämmung sein. Mehr →
Lastabtragende Dämmung
Dämmung, die dauerhaft Lasten trägt, etwa unter der Bodenplatte. Erlaubt sind nur Platten mit Zulassung für diese Anwendung, die Statik gibt die Druckfestigkeit vor. Mehr →
Luftdichtheit
Ein Gebäude soll so dicht sein, dass keine warme, feuchte Raumluft in die Konstruktion strömt. Zuständig ist die luftdicht verklebte Ebene, geprüft wird mit dem Blower-Door-Test. Mehr →
Luftschicht
Hohlraum zwischen Innen- und Außenschale bei zweischaligem Mauerwerk, oft 4 bis 10 cm breit. Er lässt sich mit einer Kerndämmung füllen. Mehr →

M

Mindestwärmeschutz
Wärmeschutz, den jedes Bauteil nach DIN 4108-2 mindestens erreichen muss, damit sich auf der Innenoberfläche kein Tauwasser und kein Schimmel bildet.
Mineraldämmplatte
Dämmplatte aus Kalk, Sand und Zement (Calciumsilikathydrat). Nicht brennbar, kapillaraktiv und diffusionsoffen, für Kellerdecken und Innendämmung. Mehr →
Mineralwolle
Oberbegriff für Glaswolle und Steinwolle. Mineralwolle ist in der Regel nicht brennbar, schallschluckend und diffusionsoffen. Mehr →

N

Noppenbahn
Kunststoffbahn mit Noppen, die Perimeterdämmung und Abdichtung vor dem Erdreich schützt und Wasser ableitet. Mehr →

O

Oberputz
Abschließende Putzschicht eines WDVS, zum Beispiel als Kratz- oder Reibeputz mit 2 oder 3 mm Korn. Erhältlich mineralisch, als Silikat-, Silikonharz- oder Kunstharzputz. Mehr →
Oberste Geschossdecke
Decke zwischen dem obersten beheizten Geschoss und dem unbeheizten Dachboden. Ihre Dämmung ist nach § 47 GEG für viele Eigentümer Pflicht. Mehr →

P

PE-Folie
Trennlage aus Polyethylen zwischen Dämmung und Estrich. Sie verhindert, dass Estrichwasser in die Dämmung läuft und Schallbrücken entstehen. Mehr →
Perimeterdämmung
Dämmung erdberührter Bauteile von außen, also Kellerwände und Bodenplatte. Verwendet werden druckfeste, feuchteunempfindliche Platten, meist XPS. Mehr →
Perlite
Aufgeblähtes vulkanisches Gestein. Nicht brennbar, als Schüttung im Boden oder hydrophobiert als Einblasdämmung für die Kerndämmung. Mehr →
PIR-Hartschaum
Polyisocyanurat-Hartschaum, eine Weiterentwicklung von PUR. Mit einer Wärmeleitfähigkeit ab etwa 0,022 W/(m·K) dämmt er bei geringer Dicke sehr gut, etwa als Aufsparren- oder Flachdachdämmung. Mehr →
Putzgrund
Grundierung, die die Saugfähigkeit des Untergrunds ausgleicht und die Haftung des Oberputzes verbessert. Mehr →

R

R-Wert
Wärmedurchlasswiderstand einer Schicht in m²K/W, berechnet aus Dicke geteilt durch λ. Die Summe aller Schichten ergibt zusammen mit den Wärmeübergängen den U-Wert.
Randdämmstreifen
Streifen aus Schaumstoff oder Mineralwolle entlang aller Wände, Stützen und Zargen. Er trennt den Estrich von den Wänden und verhindert Schallbrücken. Mehr →
Rohdichte
Masse eines Dämmstoffs je Volumen in kg/m³. Sie beeinflusst Druckfestigkeit, Schallschutz und Wärmespeicherung.

S

Schimmel
Entsteht, wo Oberflächen kalt sind und die Luftfeuchte hoch ist, etwa an Wärmebrücken. Eine gute Dämmung hebt die Oberflächentemperatur und senkt das Risiko. Mehr →
sd-Wert
Wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke in Metern. Er beschreibt, wie stark eine Schicht Wasserdampf bremst. Bis 0,5 m gilt eine Schicht als diffusionsoffen.
Silikatfarbe
Mineralische, diffusionsoffene Farbe auf Basis von Kaliwasserglas. Sie eignet sich für kapillaraktive Innendämmungen und mineralische Putze. Mehr →
Silikonharzputz
Wasserabweisender, diffusionsoffener Oberputz für die Fassade. Er bleibt länger sauber und ist bei WDVS weit verbreitet. Mehr →
Sockeldämmung
Dämmung im spritzwasserbelasteten Sockelbereich der Fassade. Verwendet werden feuchteunempfindliche Sockel- oder Perimeterplatten statt normaler Fassadendämmplatten. Mehr →
Sommerlicher Hitzeschutz
Schutz vor Überhitzung im Sommer, besonders im Dachgeschoss. Dämmstoffe mit hoher Wärmespeicherfähigkeit wie Holzfaser verzögern das Eindringen der Hitze. Mehr →
Sparren
Schräge Tragbalken des Steildachs. Zwischen ihnen liegt die Zwischensparrendämmung, ihre Höhe begrenzt die Dämmdicke. Mehr →
Steinwolle
Mineralwolle aus Gestein wie Basalt. Nicht brennbar (A1) mit hohem Schmelzpunkt, als Fassaden-, Flachdach- und Kellerdeckenplatte. Mehr →
Styropor
Markenname, der umgangssprachlich für EPS-Hartschaum verwendet wird. Siehe EPS. Mehr →
Systemzulassung
Ein WDVS ist ein geprüftes System mit bauaufsichtlicher Zulassung. Nur die dort genannten Komponenten von Kleber bis Oberputz dürfen kombiniert werden. Mehr →

T

Taupunkt
Temperatur, bei der feuchte Luft so weit abgekühlt ist, dass Wasserdampf kondensiert. Liegt er in der Konstruktion, kann Tauwasser entstehen.
Tauwasser
Wasser, das sich bildet, wenn warme, feuchte Luft unter den Taupunkt abkühlt. In Bauteilen muss es durch Luftdichtheit und richtigen Aufbau vermieden werden.
Tellerdübel
Dübel mit breitem Teller, der Dämmplatten mechanisch am Untergrund befestigt. Länge und Anzahl richten sich nach Dämmdicke, Untergrund und Windlast. Mehr →
Trittschalldämmung
Elastische Dämmschicht unter dem Estrich, die Gehgeräusche dämpft. Zusammen mit dem Randdämmstreifen entsteht ein schwimmender Estrich. Mehr →

U

U-Wert
Wärmedurchgangskoeffizient in W/(m²K). Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil geht. Je kleiner, desto besser gedämmt. Mehr →
Umkehrdach
Flachdach, bei dem die Dämmung aus XPS über der Abdichtung liegt und mit Kies oder Platten beschwert wird. Die Abdichtung ist so vor UV-Licht und Temperaturschwankungen geschützt. Mehr →
Unterdeckbahn
Diffusionsoffene Bahn unter der Dacheindeckung. Sie leitet eingedrungenes Wasser ab und schützt die Dämmung vor Flugschnee und Staub. Mehr →
Untersparrendämmung
Zusätzliche Dämmlage unter den Sparren. Sie gleicht zu geringe Sparrenhöhen aus und überdeckt die Sparren als Wärmebrücke. Mehr →

V

Verlegeplatte
Holzwerkstoffplatte aus OSB oder Spanplatte, meist 22 mm mit Nut und Feder, auf begehbarer Dämmung der obersten Geschossdecke. Mehr →
Verschnitt
Zuschlag zur reinen Fläche für Zuschnitt und Bruch, bei Dämmplatten meist 5 bis 10 %. Unser Konfigurator rechnet ihn automatisch ein. Mehr →
Vorgehängte hinterlüftete Fassade
Fassade aus Platten oder Schalung auf einer Unterkonstruktion mit belüftetem Hohlraum. Die Dämmung liegt dahinter, meist aus Mineralwolle. Mehr →
Vormauerschale
Äußere Schale eines zweischaligen Mauerwerks, oft aus Klinker. Dahinter liegt die Luftschicht, die bei der Kerndämmung gefüllt wird. Mehr →

W

Wärmebrücke
Örtlich begrenzter Bereich mit erhöhtem Wärmeverlust, etwa an Ecken, Laibungen, Balkonplatten oder Sparren. Dort drohen kalte Oberflächen, Tauwasser und Schimmel.
Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)
Fassadendämmung aus aufeinander abgestimmten Schichten: Klebemörtel, Dämmplatte, Armierung mit Gewebe und Oberputz. Die meistgenutzte Art der Außenwanddämmung. Mehr →
Wärmeleitfähigkeit
Materialkennwert λ in W/(m·K). Er gibt an, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Dämmstoffe liegen meist zwischen 0,022 und 0,050 W/(m·K). Mehr →
Wärmeleitstufe (WLS)
Angabe der Wärmeleitfähigkeit als dreistellige Zahl in mW/(m·K). WLS 035 bedeutet λ = 0,035 W/(m·K). Früher hieß sie Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG). Mehr →
Wärmespeicherfähigkeit
Fähigkeit eines Baustoffs, Wärme aufzunehmen und zeitversetzt abzugeben. Holzfaser speichert besonders viel und verbessert so den Hitzeschutz im Sommer. Mehr →

X

XPS
Extrudierter Polystyrol-Hartschaum. Druckfest, nimmt kaum Wasser auf und ist deshalb erste Wahl für Perimeter-, Sockel- und Umkehrdachdämmung. Mehr →

Z

Zweischaliges Mauerwerk
Außenwand aus tragender Innenschale und Vormauerschale, häufig mit Luftschicht dazwischen. Diese Luftschicht lässt sich per Kerndämmung füllen. Mehr →
Zwischensparrendämmung
Dämmung zwischen den Sparren des Steildachs, meist mit Klemmfilz oder flexibler Holzfaser. Darunter folgt eine luftdicht verklebte Dampfbremse. Mehr →

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